☌ Konjunktion
Aszendent in Konjunktion mit Deszendent
Der Aszendent ist das Wie man erscheint, und der Deszendent ist das, was man im anderen sucht und projiziert; zusammen bilden sie die Achse des Ich und der Verbindung. In Konjunktion auf dieser Achse (gleicher Grad) berührt die Erscheinungsweise des einen genau den Punkt dessen, was der andere von der Begegnung erwartet. Es gibt eine Übereinstimmung zwischen dem eigenen Bild und dem inneren Partner des anderen. Die zentrale Bedeutung ist Komplementarität: Ein Stück passt in die Lücke des anderen.
In einer Beziehung
Die Art, wie sich eine Person präsentiert, fällt genau auf das, was die andere in einer Verbindung sucht: das Bild ihres idealen Partners. Die Wirkung ist ein magnetisches Ineinandergreifen: Der andere scheint jenes zu verkörpern, was man suchte, ein fast automatisches Gefühl der Ergänzung. Was er schenkt, ist natürliche Anziehung und das Gefühl, dass sie sich ergänzen, dass jeder das mitbringt, was dem anderen fehlt. Was ihn spannt, ist zu stark zu projizieren und den anderen zu bitten, nur dieses Ideal zu sein. Die Verbindung verlangt, die echte Person von der erwarteten Figur zu trennen. Die Aufgabe ist, den anderen sein zu lassen, wer er ist, nicht wer man braucht, dass er ist. Wenn sie das Komplement mit der Realität ausbalancieren, wird das Band fest. Die Herausforderung ist, nicht die Projektion statt der Person zu lieben.
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