∦ Anderthalbquadrat
Neptun im Anderthalbquadrat zu Chiron
Neptun in Anderthalbquadrat (135 Grad) zu Chiron spannt die idealisierende Strömung gegen eine empfindliche Wunde, die wieder zu schmerzen beginnt. Das Anderthalbquadrat bringt ein wiederkehrendes Unbehagen: Der Wunsch zu erlösen oder den Schmerz aufzulösen stößt auf eine Wunde, die konkrete Aufmerksamkeit verlangt. Es besteht die Gefahr, die Wunde in Phantasie oder Opfer zu hüllen, statt sie zu heilen. Das Lernen besteht darin, den Schmerz anzuschauen, ohne in die Fata Morgana einer mühelos kommenden Errettung zu flüchten.
In einer Beziehung
Wenn Neptun einer Person ein Anderthalbquadrat zum Chiron der anderen bildet, streift die Verbindung die Kreuzung zwischen der Sehnsucht nach Erlösung und einer alten Wunde. Wer Neptun einbringt, hüllt die Wunde des anderen in Mitgefühl und den Wunsch, alles zu heilen, aber dieser Nebel erzeugt ein Unbehagen, das in Wellen zurückkehrt. Das Geschenk ist eine echte Empfindsamkeit für den Schmerz des anderen, eine Bereitschaft, das Vulnerable zu begleiten. Die Spannung entsteht dadurch, dass die idealisierende Phantasie eine Heilung verspricht, die nicht kommt, oder die Wunde betäubt, statt sie zu behandeln. Es kann sich eine subtile Dynamik des Rettens einstellen, mit Enttäuschung, wenn die Errettung nicht eintritt. Außerdem besteht die Gefahr, Mitgefühl mit Aufopferung zu verwechseln. Die Aufgabe der Verbindung besteht darin, den Schmerz ehrlich anzuschauen, ohne in die Fata Morgana einer einfachen Heilung zu flüchten. Wenn die Zärtlichkeit konkret wird, beginnt die Wunde sich wirklich zu heilen.
Und in deinem Horoskop?
Entdecke, wie dieser und andere Aspekte zwischen zwei echten Horoskopen lebendig werden, mit deiner persönlichen Kompatibilitätsanalyse.
Auf die Warteliste setzen